Investieren heißt, sein Geld arbeiten zu lassen, indem man Vermögenswerte kauft, die an Wert gewinnen oder Erträge abwerfen sollen. Bevor Sie wählen, sollten Sie die großen Anlagefamilien kennen und wissen, was jede mit sich bringt.
Die Aktie: ein Anteil an einem Unternehmen
Eine Aktie zu kaufen bedeutet, Miteigentümer eines börsennotierten Unternehmens zu werden. Ihnen steht ein Bruchteil der künftigen Gewinne zu (Dividenden), und Sie profitieren von der Wertentwicklung — oder leiden darunter. Das Gewinnpotenzial ist langfristig hoch, die Schwankungsbreite ebenso.
Die Anleihe: ein Kredit
Eine Anleihe bedeutet, einem Staat oder Unternehmen Geld zu leihen, im Austausch gegen regelmäßige Zinsen (den Kupon) und die Rückzahlung bei Fälligkeit. Sie ist in der Regel weniger riskant als eine Aktie, aber auch weniger ertragreich. Die Hauptrisiken: der Schuldner fällt aus, oder die Zinsen steigen.
Der ETF: ein fertiger Korb
Ein ETF (börsengehandelter Indexfonds) bildet einen Index ab, etwa den S&P 500 oder den MSCI World. Mit einer einzigen Position halten Sie Hunderte von Unternehmen. Das ist der einfachste und günstigste Weg zur Streuung — und für die meisten Anleger der ideale Einstieg.
Zum Merken
Aktie = Unternehmensanteil (hohes Potenzial, hohe Schwankung). Anleihe = Kredit (regelmäßiger Ertrag, moderates Risiko). ETF = gestreuter Korb in einer einzigen Position.
À retenir
- ✓Eine Aktie macht Sie zum Miteigentümer, eine Anleihe zum Gläubiger.
- ✓Ein ETF streut sofort und günstig.
- ✓Je höher die erwartete Rendite, desto höher das Risiko — es gibt nichts geschenkt.