Wie werden meine Anschaffungskosten berechnet?
Die Anschaffungskosten sind das, was Ihre Wertpapiere Sie tatsächlich gekostet haben. Sie werden vom Verkaufspreis abgezogen und ergeben Ihren Gewinn oder Verlust.
In Frankreich schreibt das Gesetz bei mehrfachen Käufen desselben Wertpapiers zu unterschiedlichen Preisen einen gewichteten Durchschnitt vor: Alle Ausgaben werden addiert und durch die Zahl der gehaltenen Stücke geteilt.
Beispiel: Sie kaufen 100 Aktien zu 80 € und dann 200 Aktien zu 110 €. Sie haben 8.000 € + 22.000 € = 30.000 € für 300 Aktien ausgegeben, also durchschnittlich 100 € je Aktie. Beim Verkauf von 150 Aktien betragen deren Anschaffungskosten 150 × 100 € = 15.000 €, unabhängig vom Kaufzeitpunkt.
Gebühren werden automatisch berücksichtigt: Kaufgebühren erhöhen die Anschaffungskosten, Verkaufsgebühren mindern den Veräußerungserlös. Sie senken also Ihren steuerpflichtigen Betrag – sofern Sie sie erfasst haben.
Andere Länder verwenden andere Methoden. Earnnest wendet die des gewählten Landes an.
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